Indien
Welcome, sit, relax: Wie fühlt sich Ayurveda wirklich an?
„Mit ihrem Krankheitsbild sollten Sie ein ganzes Jahr bleiben“. Ich lache. John lacht auch. „Ich konnte kein ganzes Jahr bleiben, aber ich bin das ganze Jahr so oft hergekommen, wie es ging.“ „Und jetzt?“, frage ich ihn. „Jetzt fühle ich mich wie neugeboren.“
Wenn Prasad eine Geschichte erzählt.
„Weißt du, was sich hinter dem Mensch-Sein verbirgt? Lass mich dir eine Geschichte erzählen, sie handelt von einer Schlange und einem Frosch. Die Schlange schnappt sich den Frosch, um ihn zu fressen. Sie schluckt ihn langsam hinunter, und so lange sie das tut, schaut der Frosch nach draußen aus ihrem Maul.
Float. 24 Stunden auf einem Hausboot in Kerala.
Den Machu Picchu von allen Seiten fotografieren. Ein paar Wochen nach Buenos Aires ziehen. Vor dem Uluru stehen. Alles Erlebnisse, die irgendwo auf meiner imaginären Bucket List stehen. Weit oben sind sie jedoch nicht. Immer wieder neue Destinationen schleichen sich ein oder ganz alte Herzenswünsche quetschen sich dazwischen.
Thoran – mein Lieblingsrezept aus Kerala
„There is no such things as indian food“, sagte Sam, und erklärte mir, dass das ungefähr so wäre, wie wenn man von europäischem Essen sprechen würde. Klingt für mich total einleuchtend und langsam wird mir auch klar, warum mein Lieblingsgericht, Paneer Butter Masala, in Kerala wie eine Themaverfehlung schmeckte.
Warum Indien sich dazu eignet, eine Notlandung zu verarbeiten und wie man richtig Ballast abwirft.
Bei Minute 14 von The Great Gatsby spüre ich, wie das Flugzeug an Höhe verliert. Mir fällt das sofort auf, weil ich seit ich denken kann große Probleme mit dem Druckausgleich habe. Meine Ohren reagieren sofort.
Mit erhobenem Herzen.
Wo fange ich an? Vielleicht beim Ende. Ich sitze wieder in München und möchte zurück.